#9 Helene Eder - Wenn das Leben still steht
Shownotes
Wer meinen Instagram Account verfolgt, der hat meine heutige Gesprächspartnerin schon kennengelernt. Ich habe mich mit Helene Eder vom Podcast Zwischenton getroffen und wir haben uns gegenseitig unsere Lebensgeschichten erzählt. Ihre hört ihr jetzt hier.
Helene liebt Pläne. Von klein auf wusste sie schon ganz genau, wo ihr Leben hinführen sollte. Dass sich das Leben aber nicht an Pläne hält, dass sich von einem Tag auf den anderen, nein, eigentlich von einem Moment auf den anderen, alles ändern kann, das musste sie schon im Alter von 16 Jahren lernen: Helene erkrankt an ME/CFS, einer chronischen Erschöpfungserkrankung, und plötzlich steht ihr Leben still. Sie erzählt mir, wie es für sie war diese Diagnose zu bekommen, zu realisieren, dass niemand weiß, wie ihre Zukunft aussehen wird. Es ist ein sehr berührendes Gespräch über Veränderung und Loslassen, und über das Zurückkommen zu dem, was am Ende wirklich zählt: der einzelne Moment.
ME/CFS ist eine schwerwiegende Erkrankung, die bis heute noch unzureichend erforscht ist. Viele Betroffene leben jahrelang ohne eine korrekte Diagnose, und in zahlreichen Fällen bleibt die Krankheit sogar völlig unerkannt. Gleichzeitig fehlt es nach wie vor an angemessener medizinischer Versorgung. Aktuell gibt es eine Online-Petition, die konkrete Mindestanforderungen für eine bessere Versorgung der Betroffenen sowie verstärkte Forschung fordert. Mit diesem Link könnt ihr dieses wichtige Anliegen unterstützen: https://www.openpetition.eu/at/petition/online/pais-aktionsplan-ohne-betroffene-diese-mindestanforderungen-muessen-im-aktionsplan-verankert-werden
Mehr zu Helene: Instagram: zwischenton.podcast
Foto: Pia Paulinec
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00:00:10: Hallo meine Lieben und willkommen zu einer neuen Folge von
00:00:13: How To Fly.
00:00:15: Wer meinen Instagram-Account verfolgt, der hat meine heutige Gesprächspartnerin schon kennengelernt!
00:00:21: Ich habe mich mit Helene Eder vom Bordcast Zwischenton getroffen und wir haben uns gegenseitig unsere Lebensgeschichten erzählt.
00:00:29: Ihre hört ihr jetzt hier.
00:00:39: dass sich das Leben aber nicht an Pläne hält, dass sich von einem Tag auf den anderen – nein eigentlich von einem Moment auf den Anderen alles ändern kann.
00:00:49: Das musste sie schon im Alter von sechzehn Jahren lernen.
00:00:52: Helene erkrankt an ME-CFS und plötzlich steht ihr Leben still!
00:00:59: Sie erzählt mir wie es für sie war diese Diagnose zu bekommen?
00:01:03: Zu realisieren, dass niemand weiß, wie ihre Zukunft aussehen wird.
00:01:08: Es ist ein sehr berührendes Gespräch über Veränderung und Loslassen.
00:01:14: Und über das Zurückkommen zu dem, was am Ende wirklich zählt – der einzelne Moment!
00:01:21: ME-CFS ist eine schwerwiegende Erkrankung die bis heute noch unzureichend erforscht ist.
00:01:27: Viele Betroffene leben jahrelang ohne eine konkrete Diagnose und in zahlreichen Fällen bleibt die Krankheit sogar völlig unerkannt.
00:01:36: Gleichzeitig fehlt es nach wie vor an angemessener medizinischer Versorgung.
00:01:40: Aktuell gibt es eine Online-Petition, die konkrete Mindestanforderungen für eine bessere Versorgungsversorgung der Betroffenen sowie verstärkte Forschung fordert!
00:01:50: Wenn ihr dieses wichtige Anliegen unterstützen
00:01:52: möchtet
00:01:52: findet ihr den Link dazu in den Show notes.
00:01:56: Jetzt wünsche ich euch aber einmal viel Vergnügen beim Zuhören und wenn euch die Folge gefällt teilt sie gerne mit euren Freundinnen und Freunden.
00:02:04: gebt den Podcast eine fünf Steinebewertung und abonniert ihn, damit ihr keine neue Folge mehr verpasst.
00:02:11: Hallo Helene!
00:02:12: Zuerst mal Danke für die Einladung – wir sind hier gemeinsam bei dir zu Hause.
00:02:18: Du lebst hier sehr idyllisch auf einem Biobauernhof, den deine Eltern führen ….
00:02:23: Und ja… Wir sitzen hier genau dort wo du normalerweise deinen Podcast Zwischenton aufnimmst, für den du vor kurzem auch den diesjährigen Ö-III Newcomer Award bekommen hast.
00:02:35: Herzliche Gratulation nochmal dazu.
00:02:37: Danke, freu mich sehr!
00:02:39: Danke für die nette Begrüßung, gefällt mir dass du da bist und ich bin gespannt auf unser Gespräch.
00:02:45: Ja Helene Du bist vor zwei Jahren, du hast glaube ich sechzehn Jahre alt an MSCFS erkrankt einer chronischen Erschöpfungserkrankung ausgelöst bei dir durch das Pfeifersche Drüsenfieber Dass du davor hattest.
00:03:00: Wie war der Moment für dich als du realisiert hast?
00:03:03: Ich bin ernsthaft krank und das ist jetzt für länger.
00:03:08: Ja, kleinere schwierige Frage!
00:03:10: Es war damals Mitte März wie ich von der Schwieg-Harm gefahren bin und hab mit einer normalen Krippe gerechnet Und wir waren damals auch in der Prüfungsphase und bin immer voll gern ins Schwiegeanger und wollte dann auch nicht viel verpassen, wollte die Tests mitschreiben und ich bin da noch eine halbe Woche bis es eigentlich ein bisschen besser geworden ist.
00:03:30: Also vier Wochen, ich kann es mal gehabt, noch ein bisschen schnupfen und heus.
00:03:34: Weil bin ich in den Trick fahren, weil ich wollte ja die Tests nicht verpassen.
00:03:38: Wäre ich jetzt rückblickend nimmer machen?
00:03:42: Ich bin dann zwar da, glaube ich, in Kloszton-Neiburg in der Trickwien und danach wieder Humpf fahren.
00:03:48: Und dann war Ostern und da bin ich schon gar nicht mehr aufmogen und war nur im Bett.
00:03:54: Und ich habe das lange nicht realisiert, wer ist mir... die ersten zwei Monate so schlecht gegangen ist, dass ich nur im Bett war.
00:04:02: Ich habe nur geschlossen und nur abgedunkelter Raum, keine Stimmen ausgehauen.
00:04:08: Also, ich war so fertig, dass sie gar nicht mehr den Gängerkinder hab' und gar nicht checkt hab', dass das jetzt eigentlich so lang war... ...und ja mal nur wen gedenken gemacht hab'.
00:04:17: Das heißt da wusstest du auch noch gar nichts was du hattest.
00:04:21: oder hat es deine Idee?
00:04:22: Oder wir haben deine Eltern da auch reagiert weil du warst ja offensichtlich schwer krank.
00:04:28: Es war schon quasi, also in den Sommer Osterferien dann ist eben im Blut bei mir das pfeiferische Größenfieber, also EBV erkannt worden dass ich das koppt habe und da wird ja gesagt es zirkt sehr.
00:04:40: Und ja, das kann sie wirklich einfach nur in dieser Krankheit wirklich ein bisserl paar Wochen sehen.
00:04:46: Darum hat der gesagt okay das ist normal bei EBV vor allem.
00:04:49: eigentlich hast du das wenn du ein Kind bist so bis zum vierten Lebensjahr.
00:04:53: und das sind jetzt zwei Drogen Schnupfen und du checkst es oder Kinder sind noch nicht wirklich grauen und haben dann auch die andere Körper.
00:04:59: Und das war es, dass du oder du wirst, dass so schwerer ist der Verlauf.
00:05:03: Darum hat jeder glaubt okay das ist IBV und braucht heute ein Eichel.
00:05:08: Verstehe und wann wurde es denn wirklich?
00:05:10: Wann wurde dann MSCFS diagnostiziert?
00:05:14: wie seid ihr dann draufgekommen?
00:05:16: Ganz lustig!
00:05:18: Wir haben einen Wein an Gepflanzt, und mein Oma hat draußen bei uns quasi beim Weingarten da die Blumen gespritzt.
00:05:26: Und das sind zwar Spaziergänge vorbeikommen und haben viel geredet auch was wir da pflanzt haben.
00:05:31: Und Oma hat gesagt, na ein Wein.
00:05:33: und dann hat Helene grob pflanzt.
00:05:35: Aber die ist eh gerade zu grauen!
00:05:36: Ich hab mir so gedacht, Oma du machst das nicht jeden anzüllen.
00:05:39: In dem Fall war es gut weil das war ein Trockweinarm.
00:05:43: Die Frau Doktor hat auch eigene Praxis in Linz gehabt wo einmal im Monat meine Hauptärztin dort quasi zur Besuch ist und die eben auf mcfs spezialisiert ist und lang Covid quasi.
00:05:57: Und da hat die Doktor, was quasi vorbeigegangen ist.
00:06:00: Hat doch gleich gesagt, das haucht sie nach was anderem an.
00:06:04: und so bin ich eigentlich noch zwei Monate Krankheit klein zu den Spezialisten gekommen.
00:06:10: Es war ein komplettes Klick weil ich war jetzt auch wieder auf Freya und was ich dann von anderen Miterkrankten erfahren habe, sind jahrelang ein Erstmarathon bis du irgendwo Anwarten hast Drei Monate kauft, glaube ich.
00:06:27: Wahnsinn!
00:06:28: Ich habe das auch ein bisschen nachgelesen im Internet über die Krankheit und habe da auch gelesen, dass es einfach gehört ist, dass so viele Fehldiagnosen stattfinden und dass Menschen oft jahrelang mit der Krankheit herumlaufen bevor da irgendwas passiert.
00:06:48: Das heißt du bist sofort ... an eine Spezialistin gekommen, die das dann diagnostiziert hat.
00:06:53: Ja und wie du dann die Diagnose hattest?
00:06:56: Wie ging's dir dabei?
00:06:57: Was hast du dir gedacht?
00:06:58: Was hat das für dich bedeutet in dem Moment?
00:07:01: Ja ich in meiner Ivenhirn habe im Kopf gehabt also es war dann so auf dem Juni glaube ich dass wir dort in der Praxis waren... Und ich habe mir meinen Kopf gehabt auch in Herbst gelb wieder in Schuhe!
00:07:14: Und ich mich hatte in Schulge weil ich mich halt nicht die Jahr verlieren Ich bin in der Volksschirme zurückgestülpt worden.
00:07:22: Das heißt, ich war da jetzt schon die öderste, wenn ich das ja jetzt machen kann und wiederholen muss, damit ich nun mal zwei Jahre öder.
00:07:29: Es hat sich über den Sommer dann ein bisschen stabilisiert, dass ich wirklich im Mitte Ende November in Trinok gefahren bin.
00:07:38: Und es ist ein wenig nach hinten los gegangen... Gepackt, also in der Schuhe haben wir quasi von der Schuhitzung im Internat ein Berg aufführen und wir haben sogar Guif-Wagal organisiert dass sie den Bergen ergeben muss weil so körperliche Anstrengungen einfach schwarz waren.
00:07:55: Wir sind dann mit einem Anhänger mit dem Guifwagal nach Kloster Neiber gefahren und ich war glaube zwei Stunden im Internate um wenn da mit der Rettung wieder zurück noch Richtung Trollen aufhören.
00:08:06: Ja da haben Sissi gerechterweise nicht.
00:08:11: Sie haben sich nicht mit der Krankheit ausgehend und haben gesagt, na wie ist sie überhaupt noch im Oberarzt?
00:08:16: Und ja, da soll ich in zwei drei Stunden mal gucken.
00:08:19: Und man hat mich dann gegen ärztlichen Rades quasi entlassen und wir sind nach Linz gefahren ins Krankenhaus weil dort mittlerweile das eingestürt worden ist, wenn ihr quasi Helene Ede eingeliefert worden ist.
00:08:30: Das waren fünf Ärzte gestanden die aus dem Aurofen, die aus meinem Fall kennen haben und die mit mir was machen können.
00:08:37: Ich glaube über dann... Zwei Wochen im Krankenhaus, knapp zwei Wochen ein bisschen weniger.
00:08:44: Und das war echt... Ich habe über fünf Tage vier Stunden geschlafen.
00:08:50: Also in fünf Tagen vier Stunden und dementsprechend voll die Schmerzen gehabt.
00:08:55: Ich war komplett am Ende!
00:08:56: Das war der erste Moment.
00:08:58: ich bin immer gerne gegangen.
00:08:59: Ich liebe es zu lernen mich weiterzubilden.
00:09:02: Es war der erste Moment, wo ich gesagt habe, okay, wenn Schuige mit dem verbunden ist, dann mich hat er den Trigger.
00:09:08: Und das war aber der Moment, da was mir so die Erleichterung brachte, dass ich wirklich gesagt hab, okay geht es ja nicht in den Tril.
00:09:16: Und dieser ist mal die entscheidende U-Leichte gefahren, dass sie einfach gemerkt haben na, es geht nicht und das ist ok.
00:09:23: Also bis dorthin wolltest du eigentlich immer weitermachen?
00:09:26: Und ab dem Zeitpunkt wart ihr klar... Ja Das geht jetzt eigentlich nicht!
00:09:32: Weil du sagst, du hast vier Stunden geschlafen in fünf Tagen.
00:09:35: Was war da im Spital?
00:09:36: Oder warum konntest du dann nicht schlafen?
00:09:39: Also, Hemm ist die Zustandsverschlechterung und Crash ist wirklich.
00:09:43: wann's Komlet-Zampfer ist eigentlich...
00:09:47: Das sind jetzt alles Ausdrücke im Zusammenhang mit der Krankheit.
00:09:50: Genau!
00:09:52: Und also bei mir ist es zum Beispiel so wenn ich ein Crash hab' und einfach Komlets Füter habe dass sie mir vorübergeben muss und auch ist eben in Schloff-Problemen oder einfach von, kann ich nicht vergleich das mit dem, wann Baby ist?
00:10:09: Ganz viel Rehren.
00:10:10: Weil sie mir jetzt dann aber net einschlopfen.
00:10:12: Also es war echt... Ich war so fertig, dass ich nimmer schlaffen Kinder hab' Und Sie haben da den Krankenhaus eher langsam quasi Schlaufmedikamentation eingeführt, aber sie wittnet drüber fahren.
00:10:22: Darum hat's so lange da, dass man wirklich jede nach der Beesle gesteigert hat bis das mal auf meine jetzige Dose ist.
00:10:31: Und war das ein Moment, wo du dann gemerkt hast okay ich bin wirklich krank?
00:10:36: Das ist für länger.
00:10:37: Hast du es da denn schon so realisiert?
00:10:40: Gute Frage!
00:10:41: Ich bin vom Krankenhaus Hammkummer und bin dann auch eigentlich relativ schnell im Dezember auf Reagwenen.
00:10:52: Da war es eigentlich dann der Moment, wo ich andere Mit-Patienten kennengelernt hab.
00:10:58: Und ist mir zu dem Zeitpunkt ein bisschen schlechter geworden als wir sieh.
00:11:02: Und da war dann in meinem Kopf so okay... Wir haben dann dreher auch gebrochen weil das wirklich jetzt bald war, weil ich einfach nichts machen konnte.
00:11:09: Wo ich gesagt habe ok, bin vielleicht wirklich grau.
00:11:13: Also ja, das war... Ich war's um ehrlich zu sein, dass ich gar nicht mehr so genau... Also irgendwie, also so vereinfelnde Situationen war es nur Aber die Zeit ist für mich so langs... zwischendurch.
00:11:27: Also
00:11:29: ist das alles so langsam dahin gegangen?
00:11:31: Ja, also
00:11:32: irgendwie ganz langsam gewesen aber irgendwie auch ganz schnell dass ich jetzt vereinzelt war.
00:11:36: sie zwei drei Momente aber von März bis Jahr Dezember war sie glaube vier Sachen nur die was ich wirklich so genau erzählen kann.
00:11:46: sonst ist es halt einfach so vorbeigrennt die zeit.
00:11:52: Und wie ist es jetzt für dich, wenn dein Leben hat sich ja sehr verändert?
00:11:56: Wenn du jetzt in die Zukunft blickst oder daran denkst, okay, wie geht's weiter.
00:12:02: Was denkst du da?
00:12:02: Was kommen dir dafür Gedanken?
00:12:07: Die mir kennenwissen – oder Evie, du gesagt hast ich bin auch vom Bauernhof großgewachsen wir machen auch Mosszaft-Essig und ich habe glaube der zweiten Hauptschickwurst im Ich hatte noch Klosterneiburgenschicke Ayo ins Ausland gelmechert und mir bis Riebe auch schon mechert.
00:12:24: Und dass sie dann nach dem Eisteig michert, also ich hab mir Leben immer geplant gehabt.
00:12:29: Ich habe ... ich liebe Pläne!
00:12:30: Ja
00:12:30: das habe ich jetzt auch gesehen wie du unsere Zeit hier geplant hast ja super perfekt durchgeplant.
00:12:38: Ja und plötzlich habe ich kein Plan gehabt.
00:12:41: Das war für mich ganz schwarz schwierig schlimm.
00:12:46: Plötzlich nicht zu wissen waren Moribos.
00:12:48: Ich habe am Anfang ein Vierige geplant und gerechnet, okay, Kloster-Neilburg.
00:12:52: Da färben wir nur drei Jahre, ich mich ja trotzdem ins Ausland gegeben.
00:12:56: Ich hatte eigentlich studieren, dann auch irgendwo gerechnet ok, wie lang arbeiten meine Oeterno?
00:13:00: Und irgendwann ist das für mich ... Ich glaube, das war so von dreivierteljahr, Jahrwohl, wo ich mir so gedacht hab... Eigentlich hat es mit dem Podcast angefangen!
00:13:11: Weil also ich hab am Anfang der Zeit gar nichts machen können, dann hab ich irgendwann zum Hackeln und Hörbücher anhauen bin ich da übergegangen.
00:13:21: Und irgendwann habe ich die Hörbücher, nehmen wir auch in China, weil irgendwie alle Bücher so das ähnliche Schema haben, gerade seit Misscommunication und brauchen ewig das Zusammenkommen, dann passiert was?
00:13:33: Dann streiten es und dann wieder das Zusammenkommen und das war ein Zeichen Domini zu Podcasts übergegangert ist wie man die angeschaut hat.
00:13:44: Ja, im März letztes Jahr habe ich dann angefangen, dass sie ein Konzept schreibt.
00:13:49: Aber mit dem Gedanken, wie mich der Konzept schreiben würde... Also weil ich das wahrscheinlich brauchen werde, wenn die Firma meine Eltern einsteigt, wäre ich vielleicht der Konzepte schreiben möchte und quasi um dessen Willen würde ihr ein Konzept schreiben.
00:14:00: Und weil ich heute gerade für Podcasts kocht habe und mich so Audio eigentlich auch schon immer interessiert hab, haben wir gedacht okay, ich schreibe jetzt für einen Podcast!
00:14:08: Und am Vatertag habe ich das dann meine Eltern gesagt und Papa sehr reagieren, weil ja okay das Cover bürt quasi machen wir mit unserer Fotografin die was wir über der Firma haben.
00:14:19: Also ich soll das umsetzen.
00:14:23: also es war gar nicht in meinen Kopf dass ich das wirklich mache und dann haben wir doch die.
00:14:27: ok ihr habt Zeit das ist etwas wo sie viel stumm machen kann.
00:14:30: dann können wir wieder stunden healen da kann ich wieder zwanzig Minuten was machen.
00:14:35: das kann ich mein tempo machen.
00:14:36: ihr habt was zum tun und haben wir auch.
00:14:38: doch okay Kann das anfangen?
00:14:40: Und dann ist es eigentlich so mit der Zeit gekommen, dass ich mir denke okay.
00:14:43: Es ist nicht nur Kloster-Neilberg.
00:14:44: Ich kann da da Obentree machen und da ob man durch einen Nachholen gar uns nüchtern betrachtet braucht ich gar keine Mitmutterreise.
00:14:51: Ja, ich möchte studieren aber jetzt nicht weil ich ein Studium brauche für das was ich mache, sondern weil das mein Leben hat.
00:14:57: Aber da sind so viele Ideen plötzlich gekommen mit dem, dass es okay ist mal nichts wissen was der Plan ist dass man so viele Möglichkeiten hat und es nicht nur einen Plan gibt.
00:15:09: Klar, Klosterneiburg ist nur immer eine Option, da sie da drei Jahre zurück in Trigger.
00:15:15: Ich kann genauso wie der Papa quasi im Jungsfamilie mit Ausbildungen machen und quasi leer gängigen.
00:15:21: Das ist genau so möglich!
00:15:22: Und darum bin ich mittlerweile sehr offen und schaue wo der Weg hingeht... ...und ich glaube das ist schon auch irgendwo durch ein Podcast entstanden.
00:15:33: Schön, dass du von diesen Plänen abgekommen bist und da gesehen hast.
00:15:38: Es gibt dann auch was anderes!
00:15:40: Und wenn wir jetzt gleich bei dem Podcast bleiben... Du hast schon erzählt die Idee wie du zur Zwischentone gekommen bist?
00:15:47: Wie sieht denn so den konkreten Tagesablauf aus, wenn du eben Podcast aufnimmst?
00:15:52: Wie geht sich das alles mit deiner Erkrankung
00:15:56: aus?
00:15:56: Es geht eigentlich relativ gut in dem Sinn, dass ich mir die Pausensauber einteilen kann.
00:16:01: Meistens nie mehr.
00:16:02: Sonntag quasi auf.
00:16:04: Und da ist oft, weil ich merke okay bin fertiger und meine Konzentrationslänge ist nicht so lang.
00:16:11: Da nehme ich den ersten Teil auf dann lege ich mich hin und dann nehme ich auch öfter den zweiten Teil auf.
00:16:16: Ich kann mir das kommender Server einteilen und das macht es eigentlich möglich dass ihr wirklich viel Pausen dazwischen mach.
00:16:23: also man kann's nie sagen bei jeder Tag anders ist.
00:16:27: aber so circa kann ich am vormittag eine Stunde oder noch mittags zwei Stunden ... arbeiten.
00:16:33: Klar, wenn ich jetzt mal am Tag vier Stunden was mache, dann kann ich am nächsten Tag vielleicht nur ein Stunden ... ... oder wenn ich im Krankenhaus wieder meinen Tag war, dann geht's auf den nächsten Tag auch nicht.
00:16:42: Aber grundsätzlich bin ich mittlerweile so ... ... eine Stunde am Tag, ... ... kann ich wirklich am Podcast arbeiten und da etwas
00:16:48: machen.".
00:16:50: Okay!
00:16:50: Du teilst dir das einfach so ein?
00:16:52: Dass es für dich passt und machbar ist... Und wie kam die Idee...?
00:16:58: Dieses True Storytelling zu machen, also die Geschichten anderer so zu erzählen.
00:17:03: Ich glaube das kommt daher dass ich die Podcasts, die hoch sind meistens true crime Podcast und da ist es eigentlich auch so das True Story Telling, dass quasi die Podcaster selber nicht das meistern weil die Täter quasi ja am besten voll nie so viel Aufmerksamkeit gründen aber die Opfer ja nix mehr sagen können und es oft auch einfach ausländische Fälle oder Fälle von der Vergangenheit sind, die werden immer erzählt.
00:17:29: Und mir das eigentlich sehr taugt.
00:17:32: und ich so Interview-Podcasts tenden sehr weniger hoch als wir einfach so Podcasts wo was erzählt wird oder wo sie ja gerne noch Geschichtspodcasts und da wird er auch erzählt.
00:17:46: Warum Geschichte andere?
00:17:47: Weil mir mit der Krankheit aufgefallen ist dass eigentlich jeder Mensch irgendeine Geschichte, irgendwas erlebt hat und jede Geschichte wert ist erzürzt zu werden.
00:17:56: Und mal nicht von jeder Person also jetzt auch gar nicht so einem Podcast haben, weil man einfach ... Sie server mal ein bisschen nachdenken mit wem habt ihr in der letzten Woche geredet?
00:18:06: Man hatte immer irgendwo welche Geschichten dabei wo man sie denkt war.
00:18:10: da hab ich mal was mitnehmen können.
00:18:11: das Gespräch hat mir gut gemacht und deshalb habe mich entschieden dass ich ja andere Geschichten erzählen möchte.
00:18:18: Sehr schön.
00:18:19: Ja so erlebe ich das auch, also ich finde es auch so dass wenn ich mit Menschen rede Das Schönste sind die Geschichten die ihr das Leben schreibt und jeder hat wirklich irgendetwas zu erzählen.
00:18:30: Wenn du jetzt so an deine Zukunft denkst Wie geht sie dabei?
00:18:34: Hast Du Angst vor der Zukunft?
00:18:37: Eigentlich nicht mehr.
00:18:38: Also
00:18:39: habtest du Angst?
00:18:42: Ja, also wir haben einmal beim ersten Reha-Aufenthalt die Aufgabe gekriegt an einen Plan, also so eine Wishlist zu schreiben mit Sachen wie was man machen möchte und warum er gesund ist.
00:18:53: Und da muss man sagen auf der Reha wo ich war waren für Long Covid-MCFS Patienten aber auch für andere und das war eben so ein gemischte Gruppe und ich habe die Aufgabe scheiße gefunden.
00:19:06: Ich hab mir gedacht okay inwiefern werde ich gesund?
00:19:10: Kann ich da aufschreiben, dass ihr Marathonrenner mich hat?
00:19:12: Werdet das jemals schaffen.
00:19:14: Kann ich darauf schreiben... Was ist das jetzt zum Beispiel auf einem Konzertgeber?
00:19:17: Ich war extrem lärmempfindig.
00:19:19: Ich hab die Aufgabe scheiße gefunden immer.
00:19:21: Echt, sag ich mir mal Wortwahl.
00:19:23: Doch ich hab keine Ahnung.
00:19:26: Ich kann mir grad mehr Zukunft nicht vorstellen und keiner hat mir sagen können, ich war nicht gesund.
00:19:30: Also ich seh jetzt auch nicht so.
00:19:32: Aber irgendwie mittlerweile einfach die Gewissheit habe, ich werd insofern gesund, dass ich mein Leben zu leben kann wie ich mich hatte.
00:19:40: Und
00:19:42: diese Gewissheit hast du jetzt, oder?
00:19:43: Genau.
00:19:43: Und
00:19:44: die ist irgendwann gekommen, dass ich dachte, na, ich werde mein Leben ... Ich weiß nicht inwiefern, aber ich werde es so leben, das ich zufrieden damit bin und glücklich damit bin.
00:19:56: Diese Gewisszeit haben wir ganz viel Angst und ganz viel Denken über die Zukunft eigentlich abgenommen.
00:20:04: Ja, war schön!
00:20:06: Das berührt mich sehr dir zuzuhören.
00:20:09: Es hat so den Eindruck, dass du da jetzt doch mehr im Moment vielleicht einen Moment einfach mehr an Bedeutung bekommen hatt.
00:20:16: Ja
00:20:17: das ist extrem!
00:20:18: Also ich hab's ja gemerkt meine Eltern haben sie auch viel damit... also klar!
00:20:23: Ich helfe dir, du hast dich verändert?
00:20:24: Joa no shit Sherlock!
00:20:26: Das muss jemanden eigentlich verändern.
00:20:29: Aber genauso meine Eltern.
00:20:30: aber oft werde ich ja gefragt warum.. also wie ein... nur so Happy-Side-Karren und so.
00:20:35: und ihr habt halt ganz lange mir gedacht okay Du bist doch jetzt nicht irgendwann so ein Punktkummer, wo was nimmer geht.
00:20:42: Aber es haut mir Schau und meiner Familie vollkürfen wieder so am Boden zurückzukommen in dem Sinne jeder Kleinigkeit wertzuschätzen weil ich bin da sterben krank?
00:20:56: Ja!
00:20:57: Ich bin krank aber ich bin der Sterbenskrunk.
00:20:59: Ich freu mich wenn ich erst mal mit meinem Freund was machen kann oder zehn Minuten telefonieren kann.
00:21:05: Man freit sich weder über die ganzen Kleinigkeiten.
00:21:07: Da war ich mir am Abend, dass ich mit meinen Eltern zum Jahr aussegsitzt hab.
00:21:11: Es waren so Kleinigkeiten, die was ... Ja!
00:21:15: Die wieder voll glücklich machen und das scharf verändert, wenn du wieder mit Kleinigkeiten zufrieden bist.
00:21:21: Und du nicht das Große brauchst damit du ja zufriedenen bist.
00:21:26: Hmh.
00:21:26: Na.
00:21:27: Ja schön, ich kann gar nichts anderes sagen, es ist wirklich schön da dir zuzuhören und wie du ja zudem jetzt gekommen bist und diesen Zugang dazu gefunden hast.
00:21:39: Ich habe noch eine Frage an dich, eine letzte Frage an Dich, die ich allen meinen Gästinnen stelle.
00:21:44: Gibt es einen Satz oder irgendein Mantra das Dich seit Deiner Erkrankung auch in diesem ganzen Prozess der Veränderungen begleitet hat?
00:21:54: Dass Du Dir immer wieder gesagt hast oder dass vielleicht einfach so aufgetaucht ist?
00:22:03: wo jeden Tag ein anderer Spruch umstellt und quasi jeden Tag einer ausgerissen wird.
00:22:08: Also ich liebe so Sprüche, Mantra und das wechselt bei mir viel oft und oft habe ich das Gefühl dass mir echt solche Sätze und solche Glaubenssätze eigentlich kommen in dem Moment wo ich die grad brauche.
00:22:21: aber ein fixes... also ich muss gestehen, ich hab geahnt, dass die Frau kommt!
00:22:28: Also du hast schon meine anderen Folgen auch gehört und weiß, dass ich das immer frage.
00:22:33: Ja, ich habe in der Frühe nur die neueste Folgen gehört und hab dort die Frau gehört.
00:22:38: Und dann haben wir gedacht, ah, die war schon öfter.
00:22:39: Ich hielt ihnen den Knach!
00:22:42: Und muss ehrlich sagen, ich glaube, ihr nehmt be kind weil... ...ich weiß nicht von wen das kommt.
00:22:49: Ich glaub Emma Watson hat das mal gesagt, Lennonorriss von meinem Ansteller hat es mal gesagt.
00:22:54: Und ich finde das eigentlich voll short dass also im Englischen ist es so Be Kind, Be Kind to yourself, Be kind to people around you.
00:23:02: Und auf Deutsch ist das dann sei nett und ihr habt beschaut lernt, nette es die kleine Schwester von Scheiße.
00:23:09: Ja genau!
00:23:11: Was ein Kind kriegt man da mal und sagt Sei nett, grüßt nett... ...und das ist so negativ behaftet und finde ich eigentlich freuschaht weil er ähnliche dieses wie kein dem englischen für mich voll wertvoll und besonders eigentlich isst und es für das deutsche Donuts so was schönes gibt.
00:23:29: Und meine Oma hat letztens gefragt, was hast du in dieser Sendung?
00:23:31: Ja,
00:23:33: man könnte es vielleicht auch nicht mit sei freundlich übersetzen da klingt finde ich ein bisschen schöner und ja ist die mega irgendwie Ja.
00:23:45: dann vielen, vielen Dank Helene für deine Offenheit und dass du deine Geschichte geteilt hast.
00:23:51: Und auch das ich hier sein darf noch einmal in diesem idyllischen Ort.
00:23:57: Also ich freue mich echt, dass ich jetzt noch ein bisschen bleiben darf.
00:24:01: Ich sag danke für die Einladung!
00:24:03: Hab mal viel Freude mit dir zu reden.
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